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Noch mehr Profil

27.02.2008


Projekt Bürgerstiftung „Unser Land! Rheingau und Taunus“ bekommt noch mehr Profil.

Das Projekt einer Bürgerstiftung für “Unser Land! Rheingau und Taunus” bekommt noch mehr Profil. Eine Reihe von Veranstaltungen von Wiesbaden bis Lorch und Heidenrod macht deutlich, wofür Stifter ihr Geld geben würden und bietet Gelegenheiten, mit den Initiatoren zu sprechen. Seit mehr als einem Jahr bereiten sie die Gründung vor.

Die Veranstaltungen sind nach Ansicht von Dr. Wolfgang Ehmke, dem Initiator des Projekts, Beispiele, wofür die geplante Bürgerstiftung für Kulturlandschaft, Ökologie und regionales Brauchtum sich engagiert. So erleben die Teilnehmer am 26. April und 9. August auf Wanderungen mit Forstexpertinnen und -experten, wie Wiesbaden und Schlangenbad naturgemäße Waldwirtschaft praktizieren. Am 6. September ist die Landschaft vom Limeskastell Kemel bis zum Wispersee Thema eines Ausflugs, bei dem ein Archäologe über den römischen Grenzwall und ein Heimatkundler über die Wisper etwas erzählen. Für Staunen wird am 7. Juni eine Entdeckungstour durch die 800 Jahre alte Klosterlandschaft von Eberbach sorgen – in vielfacher Weise hat der riesige Wirtschaftbetrieb der Mönche bis heute der Landschaft seinen Stempel aufgedrückt. Eine Multimedia-Schau am 17. März in Rüdesheim und 14. November in Assmannshausen zeigt 2000 Jahre Rheingau und den Landschaftspark der Grafen von Ostein auf dem Rüdesheimer Niederwald. Ein Film schließlich schwelgt am 7. März in Lorch und am 31. Oktober in Lorchhausen in der Schönheit des Mittelrheintals und des Städtchens Lorch – auch für das Bekannte im UNESCO-Welterbe öffnet der Film noch einmal die Augen. Warum der Mittelrhein seit der Romantik Berühmtheit erlangt hat, nimmt auch eine Wanderung von Kaub nach Lorch am 23. August in den Blick. Zur Stärkung auf den Ausflügen und als Begleiter bei den Vorführungen sind heimatliche Gaumenfreuden inbegriffen –naturnah erzeugte Weine und Leckerbissen aus “unserem Land Rheingau und Taunus”.

Die Veranstaltungen sollen in jener Region für Zulauf sorgen, in der die Stiftung ihren Zweck erfüllen will. Mit Landrat Burkhard Albers als Schirmherr und einem Kuratorium, dem der frühere Minister Dr. Herbert Günther, die Wiesbadener Stadträtin Rita Thies, der ehemalige Eltviller Bürgermeister Bernhard Hoffmann, die scheidende Landtagsabgeordnete Christel Hoffmann und der Erste Kreisbeigeordnete Karl Ottes angehören, hat das Projekt prominente Fürsprecher. Doch nun bedarf es zahlreicher Stifter. Dem Zeitplan zufolge müssen sich bis Ende Oktober genügend Bürger und Firmen melden, die ihren Beitrag zu den mindestens 150.000,— Euro Gründungskapital leisten. Erst dann kann das einmalige Projekt realisiert werden: die dauerhafte Förderung von Landschafts- und Denkmalpflege, Heimatkunde, sanften Energien und der damit verbundenen Jugendarbeit.

Autor: Jürgen Winterwerb

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