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Geplante Bürgerstiftung „Unser Land! Rheingau und Taunus“ lädt zum Informationsgespräch ein

10.06.2008


Für die Kulturlandschaft Rheingau und Taunus und für eine nachhaltige Regionalentwicklung soll sich eine Bürgerstiftung unter dem Namen „Unser Land! Rheingau und Taunus“ engagieren. Nun kommt es auf genügend Bürger an, die sich jeweils zur Einzahlung von 1.000 Euro – oder mehr – für das Gründungskapital verpflichten.

Der Initiativkreis bereitet die Gründung vor und lädt nun die Öffentlichkeit zu einem Informationsgespräch ein. Es findet statt am Montag, den 16. Juni 2008 um 16.30 Uhr, in der Seniorenresidenz „Am Kurpark“ in Schlangenbad, Rheingauer Str. 15.

Das Ziel der Stiftung: Mit einem Mindestbetrag von jeweils 1.000 Euro sollen Bürgerinnen und Bürger das Kapital zusammentragen, aus dessen Verzinsung die Stiftung gemeinnützige Projekte im Rheingau-Taunus-Kreis und in Wiesbaden fördern kann. Auch mit Ideen könnten Bürger in der geplanten Stiftung mitwirken. Bisher sind allerdings erst 37 000 Euro an Stiftungszusagen eingegangen. Bis zum Herbst sollten 150 000 Euro eingeworben sein, sonst droht das Projekt zu scheitern.

Die Stiftung, so die Präambel des Satzungsentwurfs, will Bürger zusammenführen, die sich einer nachhaltigen Regionalentwicklung, dem regionalen Erbe und der Kulturlandschaft in Rheingau und Taunus verbunden fühlen. Außer Umwelt-, Landschafts- und Naturschutz will sie den Einsatz erneuerbarer Energien und nachwachsender Rohstoffe unterstützen. Ihr Anliegen ist „Identitätsstiftung und Bürgerschaftsengagement in der Region“, deshalb auch die Förderung von Heimatkunde, Brauchtum und Denkmalpflege sowie der beiden Weltkulturerbe im Rheingau-Taunus, Mittelrheintal und Limes. Sie ist parteipolitisch unabhängig und steht allen Gruppierungen, Institutionen und Bürger/innen offen.

Der Initiativkreis hat verschiedenen Vereinen, Verbänden und den Kommunen sein Projekt bereits vor einigen Wochen vorgestellt. Die Stiftung werde nicht als Konkurrent auftreten, „sondern rein fördernd als Partner und Helfer, soweit die Mittel dazu ausreichen.“ Mit den Kräften der Region, die sich ebenfalls in der Regionalentwicklung für Umwelt, Natur und Landschaft engagieren, wolle sie partnerschaftlich zusammenwirken. Das Informationsgespräch soll dem Gedankenaustausch mit den Bürgern und Gruppierungen zur Klärung der Tätigkeitsfelder und den Möglichkeiten der Zusammenarbeit dienen.

Autor: Jürgen Winterwerb

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