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Wildschweinplage wird gemeingefährlich

08.01.2018


Der Deutsche Bauernverband warnt vor der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland. Die Seuche, die Haus- und Wildschweine befällt, komme näher.

Die bisherigen Vorkehrungen gegen eine Einschleppung der Seuche genügen demnach nicht. Jäger und verantwortliche Behörden bekommen das Problem nicht in den Griff, denn Wildschweine müssten intensiver bejagd und reduziert werden. So halten sich derzeit im Wiesbadener Stadtgebiet so viele Wildschweine wie noch nie auf, und im Rheingau-Taunus-Kreis halten die Klagen über mangelhaften Abschuss seit Jahren an.

Friedrich-Loeffler-Institut empfiehlt drastische Abschüsse

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat zur Verringerung des Risikos einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest empfohlen, die Wildschweinbestände drastisch zu reduzieren. Die Gefahr einer Einschleppung nach Deutschland sei angesichts neuer Fälle in Polen und Tschechien hoch. 

Der Erreger ist für den Menschen ungefährlich. Bei Schweinen verläuft die Erkrankung fast immer tödlich. Es gibt keinen Impfstoff gegen die Seuche. Der Süddeutschen Zeitung zufolge drohe ein "wirtschaftlich katastrophales Szenario", wenn sich der Erreger in Deutschland ausbreite. Der Bauernverband warnt seit Monaten.

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