Zu viel Stickstoffdioxid in der Stadtluft

09.01.2018


Das Landesumweltamt hat Stickstoffdioxid-Werte für das Jahr 2017 veröffentlicht. Die meisten Stationen registrieren eine geringere Belastung als in den Vorjahren. Aber an sechs von elf verkehrsbezogenen Messstationen wurde der Höchstwert 40 Mikrogramm für das Jahresmittel überschritten, unter anderem in Wiesbaden an der Ringkirche und an der Schiersteiner Straße. 2016 kam es noch an neun Stationen zu Überschreitungen.

Schmuddelwetter sei aus lufthygienischer Sicht günstig. Zudem würden alte Fahrzeuge verschrottet und neue angeschafft, die weniger Schadstoffe ausstoßen. Insgesamt seien  die NO2-Jahresmittelwerte in Hessen immer noch auf vergleichsweise hoch. Wesentliche Ursache ist der Auto-Verkehr.

Politiker, Behörden und Autofahrer seit sieben Jahren in Verzug

Entwarnung für Dieselauto-Besitzer gibt es laut faz-net nicht. Der Rückgang der Stickoxide sei zu langsam. Bei durchschnittlich zwei Prozent pro Jahr würde es ein weiteres Jahrzehnt dauern, bis überall der Grenzwert von 40 Mikrogramm nicht mehr überschritten werde.

Überfällig ist das seit sieben Jahren: Der Höchstwert gilt seit 2010 nach einer EU-Richtlinie aus dem Jahr 1999, der die Staaten und das EU–Parlament zugestimmt hatten.

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