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Wildpopuation dauerhaft nicht im Griff

04.04.2018


Schäden durch Schwarzwild seien in diesem Jahr in Eltville besonders ausgeprägt, berichtet die Stadt. Manche Wiese sehe aus wie eine Kraterlandschaft, bei manchen sei die Bewirtschaftung infrage gestellt. Mehrere Kilometer Wege müssten erst wieder befahr- und begehbar gemacht werden. Premiumwanderwege habe es ebenfalls erwischt, den Rheinsteig und dessen „Extratour Rauenthaler Spange“.

Die Verantwortlichen im Rheingau und Taunus – Jäger und Jagdbehörde – bekommen die Probleme mit Wildschäden seit Jahren nicht in den Griff. Nicht nur Privateigentum wird anhaltend geschädigt sondern vor allem im Wald auch der Steuerzahler. Wegen dieser Überpopulation des Schwarzwilds und der Schäden regt der Eltviller Bürgermeister Patrick Kunkel bei der Landesregierung  einen Modellversuch an, "der in Hessen möglich machen soll, was in anderen Bundesländern erlaubt ist."

Die Verwendung von Nachtsichtgeräten, die Einführung einer Abschussprämie und die gebührenfreie Trichinenschau seien Gegenstand  eines Antrags der Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper (CDU): „Modellregion zur nachhaltigen Eindämmung des Schwarzwildbestandes“. Der Antrag soll zum zweiten Mal eingereicht werden – auch wegen der Gefahr der Verbreitung der „Afrikanischen Schweinepest“.

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