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Wiesbadener entscheiden ungefragt über den Kreis

25.05.2018


Die Anhänger eines Bürgerentscheides über die City-Bahn agieren so, als handele es sich um ihre eigene Angelegenheit. Dabei würden sie ungefragt auch für den Rheingau-Taunus und Mainz mitentscheiden. Im übrigen wäre im Rheingau-Taunus als Landkreis – im Unterschied zu n Städten und Gemeinden - ein Bürgerentscheid nicht möglich.

Unterdessen verfolgt der Rheingau-Taunus-Kreis mit seiner Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) den Beitritt zur Planungsgesellschaft weiter mit dem Ziel einer 25,1 Prozent-Beteiligung an der City-Bahn GmbH. Kommende Woche entscheide der Aufsichtsrat des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) über eine zehnprozentige Beteiligung. Die City-Bahn GmbH solle nicht nur die Planung abwickeln, sondern auch Bau und Betrieb der Straßenbahn übernehmen, berichtet der Wiesbadener Kurier.

Die derzeit vorgesehene Endhaltestelle in Bad Schwalbach soll nicht zum alten Aartal-Bahnhof sondern möglichst zum Schmidtberg führen. Die Aartaltrasse will der Landkreis gemeinsam mit Wiesbaden kaufen. Die Nutzen-Kosten-Untersuchung wird für den Herbst erwartet.

Wenn tatsächlich ausreichend Wiesbadener die City-Bahn ablehnen, steht das Kreisgebiet mit leeren Händen da. Am Ende wäre die seit Jahrzehnten immer wieder in den Sand gesetzte Modernisierung und erneute Inbetriebnahme der Aartalbahn die einzige Lösung. Die Aartalbahn Infrastruktur GmbH wirbt immer noch für die Reaktivierung des Betriebs bis die City-Bahn kommt.

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