Durch die Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und der Datenschutzerklärung zu. Ich stimme zu.
Close

Stadt und Landkreis gehen ihr Verkehrsproblem an

10.03.2018


Die Stadt Wiesbaden hält an Ihrem Plan für ein Lkw-Durchfahrtsverbot fest. Wie der Rheingau-Taunus-Kreis erklärte, ist dies das ist das Ergebnis einer Gesprächsrunde mit Vertretern der Landeshauptstadt und der Kommunen des Landkreises. Der Rheingau-Taunus und die betroffenen Kommunen bekäftigen zugleich ihre Ablehnung, den durch das Durchfahrtsverbot in Wiesbaden entstehenden Verkehr auf Ausweichrouten im Landkreis aufzunehmen.

Mit dem Lkw-Fahrverbot will die Stadt Wiesbaden in der Innenstadt die Einhaltung der Stickstoffdioxid-Grenzwerte im Luftreinhalteplan vom Mai 2005  gewährleisten und ein generelles Fahrverbot für Dieselfahrzeuge vermeiden. Landrat Frank Kilian meint, weder ein Lkw-Durchfahrtsverbot noch ein grundsätzliches Dieselfahrverbot seien geeignet, die Verkehrsproblematik in der Stadt Wiesbaden und im Umland zu lösen.

Nach dem ersten Treffen soll deshalb ein Arbeitskreis Lösungen finden, die für alle Betroffenen geeignet sind. Überdies ist auch in anderen Fragen nach Ansicht des Landrates ein intensiver Austausch mit Wiesbaden nötig.

Rheingau-Taunus tritt City-Bahn GmbH bei

Der Kreistag hat zugleich entschieden, dass der Rheingau-Taunus Gesellschafter der City-Bahn GmbH wird. Demzufolge erwirbt die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) 25,1 Prozent der Anteile an der Planungsgesellschaft, die derzeit nur von der Mainzer Stadtwerke AG und der WVV Wiesbaden Holding GmbH getragen wird. Angesichts der aktuellen Diesel-Problematik schlug die Nassauische Touristikbahn nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu Dieselfahrverboten vor, bis zum Ausbau der City-Bahn die Eisenbahnstrecke im Aartal wieder in Betrieb zu nehmen.

Bundesamt legt Studie zu Stickstoffdioxid-Todesfällen vor

Unterdessen legte das Umweltbundesamt eine Studie zur Gesundheitsbelastung durch Stickstoffdioxid vor. Demnach lassen sich 2014 im ländlichen und städtischen Raum etwa 6.000 vorzeitige Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf die NO2-Belastung zurückführen. Die Studie zeige außerdem: Krankheiten wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Schlaganfall, chronisch obstruktive Lungenerkrankung und Asthma stehen mit Stickstoffdioxid im Zusammenhang.

Weitere Themen

Politische Neutralität ist für "Unser Land" von Vorteil

Den Lorcher Bürgermeister Jürgen Helbing (CDU) hat die Stiftungsversammlung in den Stiftungsrat ...

Weiter

Beeindruckt vom Einsatz für Umwelt und Landschaft

Dr. Rainer Dambeck ist eines von fünf neuen Mitgliedern des 13köpfigen Stiftungsrats, den die ...

Weiter

Stiftungsgremien sollten für die Stiftung werben

Als vorrangige Aufgaben des neuen Stiftungsrates sieht dessen neuer Vorsitzender Dr. Wolfgang ...

Weiter
Zur Übersicht