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Querterrassen haben ihren Reiz

07.03.2018


Querterrassen haben ihren Reiz

In elegantem Schwung entlang der Höhenlinien verleihen die neuen Querterrassen der Landschaft zwischen Lorch und Assmannshausen ein neues Aussehen.

Die Hochschule Geisenheim untersucht im Rahmen eines Forschungs- und Umsetzungsprojektes die Querterrassierung im Steillagenweinbau. Das Projekt wird von der Bundesstiftung Umwelt gefördert. Stellenweise haben sie am Mittelrhein das Landschaftsbild schon verändert. 

Die Bewirtschaftung der seit Jahrhunderten in Falllinie angelegten Weinberge ist mühsam und bei den heutigen Arbeitskosten oft nicht mehr rentabel. Im Mitterheintal und an der Mosel liegt ein Großteil der Weinberge deshalb brach. Sichtbare Folge: die Hänge verbuschen, Trockenmauern brechen ein, die Hänge beginnen zu rutschen und gefährden mit Steinschlag die Verkehrswege.

Querterrassen-Weinberge werden mit Schmalspurschleppern bewirtschaftet, sind rentabel und haben ökologische Vorteile. Die Böschungen sind der direkten Bewirtschaftung entzogen und sind Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Die Umstellung auf die Querterrassierung ist allerdings mit etwa 20 Prozent weniger Rebstöcken verbunden und die Anfangsinvestitionskosten  sind relativ hoch, erklärt der Steillagenwinzer Gilbert Laquai.

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