Durch die Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und der Datenschutzerklärung zu. Ich stimme zu.
Close

Problemwölfe "sollen entnommen werden"

02.02.2018


Nutztiere in Deutschland sollen besser vor Wolfsangriffen geschützt werden. Das haben Union und SPD in den Koalitionsverhandlungen vereinbart. Die  Ausbreitung des Wolfes in Deutschland solle "vernünftig gemanagt" werden, heißt es in einem Zwischenstand der Koalitionsverhandlungen.

Die auch aus Umwelt- und Naturschutzgründen wichtige Weidewirtschaft dürfe nicht beeinträchtigt werden. Bei "Kriterien für die letale Entnahme" heißt es im Verhandlungsergebnis: "Wir wollen, dass Wölfe, die Weidezäune überwunden haben oder für den Menschen gefährlich werden, entnommen werden."

Die Vereinigung der Deutschen Landesschafzuchtverbände (VDL) begrüßte die Wolfspolitik von Union und SPD. Die Schafhaltung in Deutschland sei von der Ausbreitung des Wolfes so stark betroffen, dass Betriebe an Aufgabe denken. Das rasante Wachstum der Wolfspopulation stelle die Weidetierhaltung von Schafen, Ziegen, aber auch Rindern und Pferden in Frage.

Nach Zahlen des Bundesamts für Naturschutz sind in Deutschland 60 Wolfsrudel bestätigt. Bei durchschnittlich sieben Mitgliedern pro Rudel wären das etwa 500 Wölfe. Auch im Rhein-Main-Gebiet wurde ein Wolf gesichtet.

Weitere Themen

Liebe Stifter, Spender und Interessierte!

dank Ihrer Unterstützung und Ihres Engagements im vergangenen Jahr konnten wir einige wertvolle ...

Weiter

Diskussion zur Biosphäre 2019 in der Entscheidungsphase

Das Vorhaben einer UNESCO-Biosphäre in der Region Taunus, Rheingau und Wiesbaden stelle alle ...

Weiter

Gemeinsame Biosphäre bietet große Chancen

Hans-Joachim Becker ist 66 Jahre alt, von Beruf Dipl. Ingenieur (FH) für Landespflege und seit ...

Weiter
Zur Übersicht