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Luchsspuren bei Heidenrod entdeckt

23.03.2018


Luchsspuren bei Heidenrod entdeckt

Kälte und Schnee erschwerten Laura Hollerbach vom Forschungsinstitut Senckenberg den Einsatz des Suchhundes: Sie fanden keine Luchslosung. Unter günstigeren Umständen verspricht die Suche jedoch Erfolg, da in der Gegend von Heidenrod Spuren fotografiert wurden, die von einem Luchs stammen. Foto: Arbeitskreis Hessenluchs

Am 19. und 20. März war Laura Hollerbach vom Forschungsinstitut Senckenberg mit ihrem speziell ausgebildeten Hund zwei Tage lang auf der Suche nach Luchsen. Die Losung eines Luchses, auf die der Hund abgerichtet ist, fanden sie allerdings nicht. Tiefe Temperaturen und Schnee erschwerten den Einsatz der Suchhündin Maple. 

Die Bürgerstiftung Unser Land! Rheingau und Taunus hat den Spürhundeinsatz möglich gemacht, den der Arbeitskreis Hessenluchs in Auftrag gab. Der Arbeitskreis hatte Fotos mit Spuren aus dem Raum Heidenrod erhalten. Im Dezember 2017 war eine Hundeführerin während einer Jagd im Hinterlandswald auf die Fährte einer großen Katze gestoßen, die über den Stamm eines umgestürzten Baumes balanciert war. 

Die Trittsiegel von etwa 8 x 7 Zentimeter waren größer als bei einer Wildkatze und typisch, weil die Krallen in kurzem Abstand vor den Zehenballen aufsetzen, erläutert der Luchsbeauftragte Gerd Bauer. Bei Fuchs, Wolf und Hund zeichnen sie sich direkt an der Pfote ab. Damit wären die Maße der Pfoten plausibel. Nur ein Luchs käme in Frage, meint Bauer. 

Nach etlichen Sichtungen in Heidenrod schon aus früherer Zeit waren die Voraussetzungen für den Hundeeinsatz gut. Bei erneuten Luchssichtungen soll die Suche gezielt fortgesetzt werden. Luchse haben große Streifgebiete, so dass Nachweise häufig nur mit sehr großem Aufwand erbracht werden können. 

Hier auch ein Artikel aus dem Wiesbadener Kurier. 

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