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Lokale Agenda diskutiert über Biosphärenregion

05.01.2018


Lokale Agenda diskutiert über Biosphärenregion

Die Metropolregion Rhein-Main und der ländliche Raum von Rheingau und Taunus stoßen unmittelbar aufeinander. Nutzungs- und Interessenkonflikte sollen in einer Biosphärenregion besser in Einklang gebracht werden. Foto: Herbert Ujma

Zu ihrem 20jährigen Bestehen veranstaltet die Lokale Agenda 21 Taunusstein ein öffentliches Kolloquium zum Thema „Nachhaltige Entwicklung Taunussteins in der Biosphärenregion?“ Auf dem Programm stehen am Montag, 15. Januar, um 18 Uhr im Bürgerhaus „Taunus“, Alter Saal, Taunusstein-Hahn, Aarstraße 138, Referate und eine Podiumsdiskussion.

Anlass ist, dass die Hessische Landesregierung eine Machbarkeitsstudie zur Ausweisung einer Biosphärenregion „Taunus-Rhein-Main“ in Auftrag geben will. Biosphären sind von der UNESCO anerkannte Modellregionen, die sich ökologisch, wirtschaftlich und sozial-kulturell nachhaltig entwickeln wollen. Für nachhaltige Entwicklung in diesem Sinne tritt auch die Lokale Agenda 21 in Taunusstein ein.

Mitwirkende sind der Vorsitzende der Bürgerstiftung Unser Land Rheingau und Taunus, Professor Klaus Werk von der Hochschule Geisenheim University, außerdem Dagmar Söder, Bezirkskonservatorin beim Landesamt für Denkmalpflege und Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung,  Dr. Wolfgang Ehmke, BUND, Mitbegründer der Stiftung und Initiator eines Freundeskreises, sowie Bürgermeister Sandro Zehner. Moderiert wird die Veranstaltung von Hannelore Wiedemann, in Region und Landschaft kundige Redakteurin der Rhein-Main-Presse.

Frauke Druckrey vom Deutschen Unesco-Nationalkomitee Mensch und Biosphäre hatte kürzlich im Interview mit der Frankfurter Neuen Presse erklärt, in einer Biosphärenregion gebe es schützenswerte Landschaften, auch Kulturlandschaften, die erhalten werden sollen. Aber es gehe auch darum, wie der Mensch dort leben kann – es gehe nicht nur um Schutz, sondern auch um Entwicklung und ein Gleichgewicht von Mensch und Natur.

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