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Limeserlebnispfad für drei weitere Jahre zertifiziert

06.02.2018


Limeserlebnispfad für drei weitere Jahre zertifiziert

In der Nähe des heutigen Taunussteiner Stadtteils Orlen legten die Römer um 90 n. Chr. das Kastell Zugmantel an. Der hier verlaufende Grenzwall zählt zu den ältesten Abschnitten des obergermanischen Limes.

Der Limeserlebnispfad Untertaunus wurde rezertifiziert. Das Prädikat gilt nun bis 2020, wie der Rheingau-Taunus-Kreis mitteilte. Der Wanderweg führt quer durch das Gebiet des Naturpark Rhein-Taunus von Holzhausen im Westen bis Glashütten im Osten. 2014 wurde der Limeserlebnispfad entlang des römischen Grenzwalls mit dem Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" des Deutschen Wanderverbandes ausgezeichnet. Es wird jeweils für drei Jahre vergeben.

Landschaftspflegeverband und Naturpark Rhein-Taunus haben die 53-Kilometer-Strecke kontrolliert, um Beschilderungen, Infotafeln, Besonderheiten und etwa die beiden Limestürme in Orlen und Idstein zu dokumentieren. Der Limespfad, ein Premiumwanderweg, wird im Osten im Hochtaunus-Kreis fortgeführt, und im Westen bildet er die Verbindung zwischen den beiden Weltkulturerben Oberes Mittelrheintal und Limes.
 
An historischen Stätten vorbei führt der Weg durch eine malerische Landschaft, in der Natur und Geschichte des Taunus verbunden sind. Der 550 Kilometer lange Obergermanisch-Raetische Limes war die Außengrenze des Römischen Reichs zwischen Rhein und Donau. Er erstreckt sich von Rheinbrohl bis zum Kastell Eining an der Donau.

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