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Junge Wildkatzen in Ruhe lassen!

18.04.2018


Junge Wildkatzen in Ruhe lassen!

Die Verbreitung der Wildkatze: westlich von Frankfurt, im Rheingau und Taunus ist das scheue Tier wieder öfter zu sehen. Foto: Die Projektoren / BUND

In den kommenden Monaten werden in den Wäldern wieder junge Wildkatzen auftauchen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert Spaziergänger und Wanderer auf, die Jungtiere nicht anzufassen oder gar mitzunehmen, auch wenn sie scheinbar allein und mutterlos sind. Das Muttertier sei in der Regel nicht weit weg, gerade auf Mäusejagd oder verstecke sich. 

Das Immunsystem der Wildkatze und insbesondere der Jungtiere ist laut  BUND nicht gegen Infektionen mit Hauskatzenkrankheiten gewappnet. Die Jungtiere sollten – wenn überhaupt – nur kurz aus größerer Entfernung beobachtet werden. Die Haltung von Wildkatzen in Privathaushalten sei im übrigen verboten.

Häufig werden die grau-getigerten Wildkätzchen für Nachwuchs verwilderter Hauskatzen gehalten. Erst wenn sie älter werden, verblasst die Fellzeichnung und sie sind durch ihren kräftigen Körperbau und den buschigen Schwanz mit stumpfer, schwarzer Spitze als Wildkatze besser zu erkennen. Für die Aufzucht ihres Nachwuchses benötigen die scheuen Jäger Baumhöhlen, Totholz, umgeworfene Wurzelteller und dichtes Gestrüpp als Versteck.
 
Die Wildkatze war einst fast ausgerottet. Die nach wie vor größte Bedrohung für sie ist die Zerschneidung und Verarmung ihres Lebensraums durch Ackerflächen, Straßen und Siedlungen. Damit die isolierten Populationen und viele andere gefährdete Tiere eine Überlebenschance haben, ist ein Netzwerk aus miteinander verbundenen Wäldern notwendig.

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