Jährlich 2,5 Prozent weniger Vögel

13.02.2018


Seit Beginn der Wintervogelzählungen des Nabu im Jahr 2011 seien die Gesamtzahlen gemeldeter Vögel jährlich um 2,5 Prozent zurückgegangen. Kohl- und Blaumeise haben sich den zweiten und dritten Platz hinter dem Haussperling zurückerobert. 

Das erschreckende Ergebnis des Vorjahres habe sich nicht wiederholt. Damals waren 17 Prozent weniger Vögel gemeldet worden als im Schnitt der Jahre zuvor. Die wieder höheren Zahlen könnten nicht über den kontinuierlichen Abwärtstrend hinwegtäuschen. Der Rückgang häufiger Arten sei in vielen Ländern ein Problem und zeige sich auch bei den Wintergästen in unseren Gärten.

Überlagert wird der langjährige Trend durch jährlich unterschiedlicher Witterungs- und Nahrungsverhältnisse. Grundsätzlich kämen in milderen Wintern, wie den letzten beiden, weniger Vögel in die Gärten, da sie außerhalb der Siedlungen genug Nahrung fänden.

Dennoch fehlten im letzten Jahr viele Meisen und waldbewohnende Finkenarten, die in diesem Winter wieder in gewohnter Anzahl gesichtet wurden. Erklären lasse sich dies durch das von Jahr zu Jahr sehr unterschiedliche Angebot an Baumsamen auch in den Herkunftsgebieten dieser Vögel in Nord- und Osteuropa.

Hier mehr

Weitere Themen

Seit Rosenmontag kehren Kraniche zurück

Am Rosenmontag waren die ersten zurückkehrenden Kraniche vor allem über Rheinland-Pfalz und ...

Weiter

Die Erde bebt in Dickschied

Der Erdbebendienst Südwest und der Hessische Erdbebendienst haben seit dem 13. Januar mehr als ...

Weiter

Eltville wirft Blütensamen unters Volk

Kleiner Beitrag gegen das Insektensterben: Auf dem Erbacher Fastnachtsumzug werden die Erbacher ...

Weiter
Zur Übersicht