Durch die Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und der Datenschutzerklärung zu. Ich stimme zu.
Close

Zukunft der "Bechsteinfledermaus" gesichert

18.05.2018


Der Naturpark Rhein-Taunus hat die Ergebnisse des Projekts "Bechsteinfledermaus" an die kooperierenden Kommunen im Rheingau-Taunus-Kreis übergeben. nach fünfjähriger Laufzeitaus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt.
 
Fünf Jahre hatten Biologen vom Institut für Tierökologie und Naturbildung vor allem in den Wäldern der Städte und Gemeinden im Auftrag des Naturparks Rhein-Taunus nach Bechsteinfledermäusen gesucht. Als  seltene nationale Verantwortungsart haben sie in sommergrünen Laubmischwäldern ihren europaweiten Verbreitungsschwerpunkt.

Nach zunächst sechs bekannten Wochenstubenkolonien im Jahr 2013 konnten im Naturpark mittlerweile 32 Wochenstubenkolonien nachgewiesen werden. Gemeinsam mit den waldbesitzenden Kommunen und den Försterinnen und Förstern wurden effiziente und in die Forstwirtschaft integrierbare Schutzmaßnahmen entwickelt und mit fast 350.000 Euro verwirklicht.

Dies ist die Entwicklung von Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in die Landschaft, wie sie beispielsweise Baugebiete darstellen. Auch die Pflanzungen von Eichen oder die Vergitterung von alten Stollen, die zahlreichen Fledermausarten als Winterquartier dienen, zählen dazu.

In beispielhaften Waldbeständen wurden fast 600 Höhlenbäume zur Sicherung der Koloniestandorte der standortstreuen Bechsteinfledermaus kartiert und weitere 360 alte Eichen und Buchen als Strukturbäume im Waldbesitz der Kommunen vom Projektträger Naturpark Rhein-Taunus angekauft – besonders vitale Bäume, die bis zu ihrem natürlichen Lebensende  als wichtige Strukturelemente erhalten bleiben sollen.

Bechsteinfledermaus und andere mit ihr zusammenlebende Arten können von diesen Bäumen einige hundert Jahre profitieren, während sie 400 oder 500 Jahre alt werden.

Weitere Themen

Gemeinsame Biosphäre bietet große Chancen

Hans-Joachim Becker ist 66 Jahre alt, von Beruf Dipl. Ingenieur (FH) für Landespflege und seit ...

Weiter

Durch kommunalpolitische Arbeit dem Land verbunden

In den Stiftungsrat von Unser Land wurde auch Sabine Muth neu gewählt. Die 56jährige ...

Weiter

Politische Neutralität ist für "Unser Land" von Vorteil

Den Lorcher Bürgermeister Jürgen Helbing (CDU) hat die Stiftungsversammlung in den Stiftungsrat ...

Weiter
Zur Übersicht