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Die Biosphäre – Vision einer Zusammenarbeit

24.02.2018


Die Biosphäre – Vision einer Zusammenarbeit

Im Sitzungssaal der Wiesbadener Stadtverordneten saßen diesmal Mitglieder von Institutionen, Organisationen und andere Interessierte, die das Projekt einer Biosphäre verfolgen und betreiben.

In der bisher größten Veranstaltung über eine UNESCO-Biosphärenregion Taunus-Rhein-Main im Wiesbadener Rathaus bezeichnete der Umweltdezernent der Landeshauptstadt, Andreas Kowol, dieses Projekt als "Vision zur Zusammenarbeit" von Wiesbaden und den Landkreisen Rheingau-Taunus und Main-Taunus bei Problemen, die sie allein nicht lösen könnten.

Vertreter der Biosphärenregionen Wienerwald und Rhön berichteten den etwa 120 Interessierten im Sitzungssaal der Stadtverordneten über ihre Erfahrungen in diesen von der UNESCO bereits zertifizierten Gebieten. Schwierigkeiten seien überwunden worden, die Vorteile überwögen deutlich.

Dr. Frauke Druckrey vom Man-and-Biosphere-Nationalkomitee der UNESCO-Deutschland hob die Bedeutung einer Biosphäre in einer Metropolregion wie Rhein-Main hervor. Denn die Probleme, die sich aus dem Zusammenwirken eines Ballungsraums und einer ländlichen Region ergeben, wären ein Novum. Dafür würden mustergültige Lösungen gesucht. "Blaupausen", meinte Klaus Werk, gebe es dann nicht: Alle Beteiligten müssten sich auf eine wirtschaftliche Entwicklung verständigen, die ihre Grundlagen und die Natur als Erholungsraum nicht zerstört.

Renate Labonté vom Hessischen Umweltministerium erklärte, die Landesregierung werde die Machbarkeitsstudie zu einer Biosphärenregion Taunus-Rhein-Main im April in Auftrag gegeben. 2020 könne bei positivem Ergebnis ein Antrag bei der UNESCO gestellt werden – "für die Region, nicht gegen sie", wie sie betonte. Ein Steuerungskreis werde sich ab Frühsommer den Fragen der Wirtschaft, der Umwelt und sozialen Belangen zuwenden.

Die Vertreterin des Man-and-Biosphere-Komitees ermunterte zu einem Antrag: "Wir würden es sehr begrüßen", fügte jedoch hinzu: "Sie müssen es aber alle wollen und Sie müssen es können."

Hier ein Zeitungsbericht über die Veranstaltung

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