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Beeindruckt vom Einsatz für Umwelt und Landschaft

22.09.2018


Beeindruckt vom Einsatz für Umwelt und Landschaft

Dr. Rainer Dambeck

Dr. Rainer Dambeck ist eines von fünf neuen Mitgliedern des 13köpfigen Stiftungsrats, den die Stiftungsversammlung am 14. September für vier Jahre gewählt hat. Der 54jährige Diplom-Geograph ist Wissenschaftlicher Angestellter der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität in Frankfurt und wohnt im Idsteiner Stadtteil Nieder-/Oberrod.

Welche Aufgabe sollte die Stiftung erfüllen?

Die Stiftung sollte sich weiterhin aktiv für Erhalt und Pflege der Kulturlandschaft einsetzen. Hierfür erachte ich es als wichtig, die charakteristischen Eigenheiten und Unterschiede der Teilregionen als identitätsstiftende Merkmale zu bewahren. Darüber hinaus sehe ich die Notwendigkeit, die Entwicklung der Region stärker an dem Gedanken der Nachhaltigkeit auszurichten. Die kann dazu einen substanziellen Beitrag leisten.

Welchen Eindruck hat die Stiftung bisher auf Dambeck gemacht?

Ich verfolge die Arbeit der Stiftung von Anfang an. Mich beeindruckt, dass sich Menschen überparteilich zusammengefunden haben, um sich für Umwelt-, Landschafts- und Naturschutz und die Bewahrung des kulturellen Erbes der Region ehrenamtlich einzusetzen und zu netzwerken. Gerade die finanzielle Unterstützung von kleineren Projekten finde ich gut.

Mit den Zielen der Stiftung kann ich mich sehr gut identifizieren, weil ich aufgrund meiner Erfahrungen als Referent von Vorträgen und Exkursionen zu Landschaftsthemen im Rheingau-Taunus-Kreis weiß, dass der Erhalt der landschaftlichen Schönheit in der Bevölkerung eine breite Unterstützung findet.

Welchen Beitrag will Dambeck als Stiftungsrat leisten?

Wir leben im Anthropozän - dem vom Menschen geprägten Zeitalter. Themen wie Klimawandel, Flächenverbrauch und Rückgang der Biodiversität - um nur einige Aspekte zu nennen - stellen uns vor große Herausforderungen, um zukünftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu erhalten. Ich möchte mich dafür einsetzen, das natürliche und kulturelle Erbe im Rheingau und Taunus in seiner Vielfalt und Wertigkeit zu erhalten.

Als große Chance sehe ich die Einrichtung einer gemeinsamen Biosphärenregion mit dem Main-Taunus-Kreis und der Landeshauptstadt Wiesbaden. Mir ist bewusst, dass es neben vielen Befürwortern auch zahlreiche Vorbehalte gibt. Als Stiftungsrat werde ich für die Sache werben und bin überzeugt, dass der mit der Machbarkeitsstudie angeschobene Prozeß wichtig ist, weil allein schon der Austausch in vielen Fällen dazu beitragen wird, voneinander zu lernen und die eigenen Positionen zu überdenken.

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