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Autoverkehr verdirbt die Bilanz

24.01.2018


Der CO2-Ausstoß ist in den letzten Jahren kaum gesunken oder sogar gestiegen, so dass Deutschland sein Klimaschutzziel für 2020 - 40 Prozent geringere Emissionen als 1990 – vermutlich nicht erreichen kann. Eine wichtige Ursache für den Anstieg der Emissionen ist laut Umweltbundesamt der zunehmende Verkehr. Als Grund nennt das Umweltbundesamt den wachsenden Transport von Gütern auf der Straße, auch den Trend zu größeren und schwereren Autos. 

Die größten CO2-Minderungen gab es in der Energiewirtschaft. In der Landwirtschaft sind die Emissionen dem Bericht zufolge wegen geringerem Einsatz mineralischer Dünger leicht gesunken.

NO2-Grenzwertüberschreitungen rückläufig

Die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid (NO2) ist 2017 zurückgegangen. Die Zahl der Kommunen mit Grenzwertüberschreitungen nahm nach erster Schätzung des Umweltbundesamts von 90 auf 70 ab. Dennoch: An rund 46 Prozent der verkehrsnahen Messstationen wurde der Grenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel überschritten, heißt es im Bericht zur Luftqualität 2017.

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