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Das Jahr war wieder meist zu warm

09.01.2018


Im vergangenen Jahr sind in Rhein-Main Januar und September zu kalt gewesen, alle anderen Monate waren zu warm. Der März sei mit einer Durchschnittstemperatur von 9,3 Grad sogar 4,1 Grad wärmer gewesen als der langjährige Normalwert von 5,2 Grad. Eine fortschreitende Klimaveränderung im Rhein-Main-Gebiet belegt faz-net zufolge die Frankfurter Wetterstatistik für  2017.

In Frankfurt nehme die Anzahl der Tage mit Frost oder Dauerfrost stetig ab, die Tage mit Höchsttemperaturen von 25 oder gar 30 Grad nehmen aber zu. 2017 wurden 64 Sommertage statt durchschnittlich 42 registriert, ferner 16 statt neun heiße Tage. Bei den Frosttagen waren es nur 59 statt der im Mittel üblichen 82, bei den Eistagen nur sechs statt 17.

Seit Mitte der neunziger Jahre hatte kein Jahr weniger als 40 Sommertage, bei den Frosttagen wird dagegen die 80-Tage-Grenze nur noch selten überschritten. 

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