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181 Kommunen verzichten auf Pestizide

02.03.2018


 Zum Tag des Artenschutzes am 3. März zog der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Zwischenbilanz des Projekts „Pestizidfreie Kommune“ zum Erhalt der Artenvielfalt. Seit der Veröffentlichung einer interaktiven Karte, auf der Kommunen eingetragen werden, die auf Glyphosat und andere Pestizide bei der Pflege ihrer Grün- und Freiflächen verzichten, habe sich die Anzahl der Kommunen in nur drei Monaten von 90 auf 181 Städte und Gemeinden verdoppelt.

Insektizide und Herbizide töten und schädigen viele Insekten wie Bienen und Wildbienen direkt oder vernichten deren Lebensraum und deren Nahrungsgrundlage. Sie sind mitverantwortlich für das Insektensterben. Mit dem Bekenntnis zum Verzicht auf Pestizide kommen Kommunen nach Ansicht des BUND ihrer Verantwortung für Menschen und Umwelt nach und zeigen, dass es ohne Glyphosat und andere Pestizide geht.

Über den Glyphosateinsatz hinaus sieht der BUND die Bundesregierung in der Pflicht, auch die bienengefährlichen Neonikotinoide zu verbieten. Sollte es am 22. März auf der Frühjahrstagung des Europäischen Rates zu einer Abstimmung der Mitgliedsstaaten über Neonikotinoide kommen, müsse Deutschland für ein Verbot von drei Mitteln dieser Pestizidgruppe und für ein Verbot aller Freilandanwendungen stimmen.

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