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Wird Burg Hohenstein zum touristischen Leuchtturm?

09.12.2017


Wird Burg Hohenstein zum touristischen Leuchtturm?

Wehrgang auf der inneren Schildmauer von Burg Hohenstein. Foto: Rainer Kunze

Neben dem Naturpark Rhein-Taunus sollen der Landschaftspflegeverband und die Regionalentwicklung sich in der verlassenen Burg Hohenstein einquartieren. Diesen Vorschlag haben der Geschäftsführer des Naturparks, Andreas Wennemann, und der Hohensteiner Bürgermeister Daniel Bauer vorgestellt.

Demnach würden Büros des Naturparks in das 1968 errichtete Wirtschaftsgebäude der Burg verlegt. Bisher ist der vom Rheingau-Taunus-Kreis und der Landeshauptstadt unterhaltene Zweckverband in Idstein ansässig. In dem Wirtschaftsgebäude befand sich bis zu ihrer Schließung Ende 2015 die Hotelgaststätte „Waffenschmiede“. 

"Die Burg Hohenstein könnte ein touristischer Leuchtturm im Taunus sein – fristet jedoch ein Schattendasein", heißt es in einem Bericht der FAZ. Die Burg könne ein Kompetenzzentrum für Tourismus im Aartal und im Taunus werden. Wanderwege, Natur-Seminare, Draisinen auf der ehemaligen Bahnstrecke und wieder ein Restaurant gehörten zu Wennemanns Ideen. 

In Zusammenarbeit mit den Gemeinden Hohenstein, Heidenrod, Taunusstein, Bad Schwalbach und Aarbergen seien weitere Ideen entwickelt worden, um die alte Burg wieder zu nutzen. Aber allein die Kosten für Brandschutz und energetische Sanierungsarbeiten schätze Wennemann auf eine bis anderthalb Millionen Euro. Wenn das Land Hessen als Eigentümer ausreichend Geld zur Verfügung stelle, könne das Konzept laut FAZ in zwei bis drei Jahren verwirklicht sein.

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