Hennethaler Flurbereinigung ein Vorbild?

09.09.2017


An der Eisenstraße auf der Höhe zwischen Holzhausen und Hennethal wachsen seit Neuestem Obstbäume. Die noch jungen Zwetschgen, Mirabellen und Ebereschen stehen mitten auf einem acht Meter breiten Grünlandstreifen am Rande eines riesigen Rapsfeldes. Dass diese nicht bewirtschaftete Fläche in der weitgehend ausgeräumten Ackerlandschaft entstehen konnte, ist der Flurbereinigung zu verdanken.

Am Beispiel des Hohensteiner Ortsteils Hennethal werde deutlich, dass von der Flurbereinigung auf rund 350 Hektar auch die Landschaft, der Artenschutz und die Erholungsfunktion der Landschaft profitieren könne, berichtet der Wiesbadener Kurier.

"Lerchenstreifen" für den selten gewordenen Bodenbrüter

Ein besonderes Augenmerk sei auf die Feldlerche gelegt worden. In Hennethal durchziehen nun "Lerchenstreifen" die Felder, auf denen keine Traktoren, Fußgänger oder Radfahrer unterwegs seien. Sie bieten dem Bodenbrüter, aber auch anderen Tieren Lebensraum.

Weitere Themen

Luchs gehört und gesehen, aber nicht nachgewiesen

„Wir war­ten im­mer noch auf ei­nen hand­fes­ten Nach­weis“, räumt Bau­er ein. Der ...

Weiter

Aus für Windkraft auf ​dem Ranselberg

Die EnBW verzichtet auf Windräder auf dem Ranselberg. Der Energieversorger, der die Anlagen in ...

Weiter

Preise für besondere Wiesen verliehen

Der Vorsitzende der Bürgerstiftung Unser Land! Rheingau und Taunus, Prof. Klaus Werk, zeichnete ...

Weiter
Zur Übersicht