"Ein Wolf zieht durch den Odenwald"

08.09.2017


"Ein Wolf zieht durch den Odenwald"

Auf seiner Titelseite präsentierte der Wiesbadener Kurier die Sensation aus dem Odenwald.

Ein Naturfotograf hat im Odenwald bei Wald-Michelbach am vergangenen Sonntag erstmals seit 150 Jahre einen Wolf aufgenommen. Dies bestätigt das Hessische Umweltministerium.  Schafhalter seien informiert worden. Bei einer Begegnung mit großen Hunden oder Wölfen werde den Menschen empfohlen, "ruhig zu bleiben und einen respektvollen Abstand zu halten."

Ob sich der Wolf dauerhaft in Hessen niederlasse, sei fraglich. Die in den vergangenen Jahren immer wieder nachgewiesenen Wölfe seien wandernde Einzeltiere gewesen, die auf der Suche nach einem Partner hessische Wälder durchstreiften. Der ge­naue Be­ob­ach­tungs­ort wir­d nicht preis­ge­ben, um zu ver­hin­dern, dass ge­zielt nach dem Wolf ge­sucht wird. Die wald- und wild­rei­che Ge­gend sei ei­n idea­ler Le­bens­raum für den "fas­zi­nie­ren­den Beu­teg­rei­fer“, meint ein Biologe.

Am 12. März 1866 wur­de der letz­te Wolf im Oden­wald ge­tö­tet und auf dem Markt­platz in Eber­bach am Ne­ckar aus­ge­stellt. Noch heu­te stehe das Tier aus­ge­stopft im Stadt­mu­se­um, heißt es in einem ausführlichen Bericht des Wiesbadener Kurier.

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